Vorsicht beim Betreten der Wälder
Orkan Sabine hinterlässt Schäden im Wald

Windwurffoto von Fichten im Landkreis Günzburg

Geworfene Fichten im Landkreis Günzburg

Orkan Sabine fegte am 10. und 11. Februar auch über die Region Günzburg und Neu-Ulm und hinterließ zahlreiche geworfene und gebrochene Bäume. Nach ersten Erkenntnissen wurden überwiegend einzelne Fichten geworfen, aber auch Laubbäume wie Eschen, die bereits durch das Eschentriebsterben vorgeschädigt sind.

Abgebrochene Kronen zeugen von der hohen Windgeschwindigkeit, die einige Böen erreicht habe. Der Schwerpunkt der Schäden liegt jeweils im Süden der Landkreise.
Nach dem Durchzug des Sturms sollten Spaziergänger die Wälder vorerst nur mit größter Vorsicht betreten. Es muss weiterhin mit umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen gerechnet werden.
Auch bei der Aufarbeitung der Sturmschäden ist äußerste Vorsicht geboten. Dies sollte nur von kundigen Personen mit der geeigneten Ausrüstung durchgeführt werden. Das Sturmholz steht oft noch unter Spannung und auch von umgeklappten Wurzeltellern geht große Gefahr aus. Der Grundsatz der Sicherheit ist auf jeden Fall wichtiger als Schnelligkeit. Vor überstürzten Aufräumaktionen wird daher abgeraten.
Trotz aller Schwierigkeiten sind die geschädigten Fichten aber bis zum Frühling aufzuarbeiten und abzutransportieren. Ansonsten besteht mit Beginn des Borkenkäferschwärmfluges im April die Gefahr, dass die Käfer das Schadholz als Brutmaterial nutzen.
Professionelle Beratung und Hilfe erhalten betroffene Waldbesitzer bei den zuständigen Revierförstern.

Ansprechpartner - Örtliche Zuständigkeiten der Forstreviere